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Neue Impulse für eine ganze Region

Die Straßenbahn stillgelegt, die B76 an ihrer Belastungsgrenze und nicht weiter ausbaufähig, schwierige Parkplatzsituation in der Innenstadt: die aktuelle Verkehrs-Infrastruktur in Kiel ist nicht zufriedenstellend. Deshalb hat die Stadt Kiel ein Konzept erarbeitet, um die Situation nachhaltig zu verbessern.

Die Einführung der StadtRegionalBahn (SRB) würde in Kiel und Umland auf viele Bereiche positiven Einfluss nehmen:

 

  • Tourismus

    • Verbesserte Erreichbarkeit der Landeshauptstadt
      Durch die Erweiterung der Strecke und der besseren, häufigeren Standorte der Haltestellen ist ein schnelles Ankommen möglich. Gerade die umliegenden Gemeinden und Kieler Stadtteile haben dadurch viele Vorteile. So könnte man z.B. vom Holstenplatz bald nach Schönberg an den Strand durchfahren, oder von Suchsdorf nach Preetz – und das ohne Umsteigen. Das verkürzt die Fahrzeiten enorm und erspart zusätzliche Wartezeiten. Man erreicht sein Ziel (z.B. den Arbeitsplatz) schneller und entspannter. Eltern, deren Kinder in Kiel zur Schule gehen, aber außerhalb wohnen, müssten sich keine Sorgen mehr machen, dass das Kind den falschen Bus nimmt oder falsch umsteigt.
    • insbesondere optimierte Anbindung an den Seehafen

  • Wirtschaft

    • Stärkung wirtschaftlicher Potenziale in der Region
    • Anregung der Volkswirtschaft
    • Sicherung von regionalen Arbeitsplätzen
      Durch den Bau der neuen Straßenbahn werden viele neue Arbeitsplätze geschaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der Bahnindustrie in Schleswig-Holstein erhöht. Die Zukunftsaussichten in diesem Bereich sind gut, denn es werden mehr Lokführer, Kontrolleure und Reinigungsfachangestellte benötigt.
    • Eröffnung von Chancen für Stadtquartiere und Siedlungen durch attraktive öffentliche Verkehrsanbindung
    • Schaffung eines Standortarguments für Einwohner, Beschäftigte, Gewerbetreibende und Unternehmen für die seit Jahren wachsende Stadt Kiel

  • Umwelt

    • hohe Fahrgastkapazität
      Durch ihre großen und geräumigen Wagen bietet sie viel Platz und kann bis zu 230 Personen pro Bahn mitnehmen, ein Bus nur um die 150.
    • reduzierte Emissionen von CO2, Feinstaub und weiteren Schadstoffen (NOx)
      Durch den Einsatz von StadtRegionalBahnen würde die Einsatzmenge an Fahrzeugen verringert werden und der Schadstoffverbrauch sinken.
    • deutlich verringerte Lärmbelästigung
      Durch die StadtRegionalBahn würde so der derzeitige Lärmpegel, verursacht durch Busse und Autos, deutlich durch Verwendung moderner Technik in den SRBs verringert und gewährleistet so auch für die Anwohner an den Strecken ein ruhigeres Wohnumfeld.

  • Gesellschaft

    • barrierefreier Zugang und ausreichend bequeme Sitzplätze
      Bei dem Einstieg einer SRB handelt es sich um einen Niederflureinstieg. Da auch die neu zu bauenden Haltepunkte einen niedrigen Bahnsteig (38cm) erhalten werden, ist der Einstieg dort sogar ebenerdig. Dieser ist niedriger als der Einstieg bei einer Regionalbahn, und damit besser geeignet für Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder.
    • hoher Komfort im Fahrzeug und an den Haltestellen
      Die regelmäßigen Fahrtzeiten der SRB garantieren kurze Wartezeiten, gerade in der Innenstadt. Dort überschneiden sich Linien, sodass man nie länger als 10 Minuten warten müsste.
    • tendenziell höhere Bereitschaft vom Pkw auf die SRB umzusteigen als auf den Bus
      Die Strecke der StadtRegionalBahn verläuft genau durch die Innenstadt Kiels. Dort ist es jedes Mal ein kleines Abenteuer, einen Parkplatz zu finden ohne dabei die Nerven zu verlieren oder arm zu werden. Durch die SRB bliebe einem die Parkplatzsuche erspart. Man könnte einfach mit der passenden Linie der StadtRegionalBahn in die Stadt fahren, ohne dabei Zeit für das Parken einzurechnen. Die Fußwege vom Parkplatz zum Ziel würden so ebenfalls wegfallen. Auch in den Umlandgemeinden soll sich mit der SRB die Situation verbessern. Dort werden lange Busfahrten durch kurze und schnelle Fahrten mit der StraßenRegionalBahn ersetzt.
    • erweiterte Mobilität für alle Mitglieder der Gesellschaft
    • Erhöhte Verkehrssicherheit durch Entlastung der Straßenverkehrssysteme
      Durch das Einsetzen der Straßenbahn wird Stau und Drängeleien im Bus vermieden. Die SRB hat ihre eigene Fahrbahn und muss nicht auf den vollen Bundes- und Stadtstraßen fahren. Zudem können durch ein starkes Bremsvermögen der SRBs und durch die Benutzung einer eigenen Trasse Unfälle vermieden werden. Die deutlichen Signale tragen dazu bei, dass man die SRB nicht übersehen und -hören kann. Im Winter, bei Schnee und Eis, käme sie obendrein wesentlich besser vorwärts als ein Bus oder ein Auto.
 

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